“ausbrechen” heißt die Gemeinschaftsausstellung von Hartmut Fenge und Elsa Nietmann, die im Alten Gefängnis zu sehen ist.
“ausbrechen” ist ein vieldeutiger Begriff – so aus einem ge-/verschlossenen Raum, wie dem Ausstellungsort Altes Gefängnis. Aber auch ausbrechen" im Sinne von Überwinden von Barrieren während des kreativen Arbeitens. Das heißt ausbrechen aus Routinen, ausbrechen aus der Komfortzone, sich auf Neuland begeben, auch wenn das ein Gefühl von Unsicherheit, oder gar Unbehagen mit sich bringt.
Elsa Nietmann ist Bildhauerin. In ihre gesägten Holzskulpturen beschäftigt sie sich mit Bewegung im weitesten Sinne. Auf Basis der eigenen Körperwahrnehmung und Tätigkeit als Feldenkreis-Pädagogin sucht sie nach zugrunde liegenden Strukturen, die dann in ihrer Veränderung zu neuen kreativen Formen führen.
Hartmut Fenge bewegt sich als Maler in Grenzbereichen. Formal zwischen gegenständlich / ungegenständlichem sind es inhaltlich räumliche Übergänge. So werden Linien wie Flächen im weitesten Sinne befahren, sei es in konturbetonten Zeichnungen oder farbreduzierten Aufträgen.
Vernissage: Freitag, 31. Juli 2026, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 1. bis 9. August 2026
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr
Ort: Altes Gefängnis Freising, Brennergasse 1
Eintritt frei