Campus Weihenstephan in der NS-Zeit

Der Akademiehof des Campus Weihenstephan. (Foto: Sammlung Stadtarchiv Freising)

„Die nationalsozialistischen Studenten verlangen […] dass ein akademischer Lehrer national sei…“ 

Die Nationalsozialistische Ideologie durchdrang alle Lebensbereiche, auch die der Universitäten. Weihenstephan war zur Zeit des Nationalsozialismus bereits ein wissenschaftlicher Standort der damaligen Technischen Hochschule München. Für die NS-Ideologie waren Ernährung und Landwirtschaft wichtige Themen, das Lehrpersonal sollte „auf Linie“ sein. Über Weihenstephan in der NS-Zeit gibt es allerdings noch keine zusammenfassende Darstellung. 

Der Geschichtsreferent der Stadt Freising, Dr. Guido Hoyer, wirft in seinem Vortrag am Mittwoch, 8. Juli 2026, Streiflichter auf die Aktivitäten und Akteure des NS-Studentenbunds, der die „Gleichschaltung“ des Lehrkörpers maßgeblich steuerte, er berichtet über NS-Täter, Opportunisten und Verfolgte.

Termin: Mittwoch, 8. Juli 2026, um 19 Uhr
Ort: StudiTUM, Hörsaal 4, Weihenstephaner Steig 16
Eintritt frei

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der TUM School of Life Sciences Freising-Weihenstephan statt.