Andreas Bindl "aus der Zeit"

Die Freisinger "galerie 13" zeigt von 17. Januar bis 7. März 2026 Werke des Künstlers Andreas Bindl.

Auch 15 Jahre nach seinem Tod haben die Arbeiten von Andreas Bindl nichts an ihrer Ausdrucksstärke verloren. Vielmehr sind die oftmals apokalyptisch anmutenden Inhalte aktueller denn je. "aus der Zeit" lautet daher auch der Titel der Ausstellung in der galerie 13.

Über den Künstler Andreas Bindl (1928–2010):
1928 in Grünthal bei Rosenheim geboren, studierte Andreas Bindl nach Abschluss einer Schreinerlehre von 1948 bis 1954 an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ab 1950 war er Meisterschüler bei Josef Henselmann. Von 1980 bis 1989 lehrte Bindl selbst an der Akademie der Bildenden Künste. 

Bindls Motive, so sagte er selbst über sein Werk, entstehen bei der Arbeit. Auf diese Weise hat der Villa-Romana-Preisträger von 1986 eine ganz eigene, spezielle Bildsprache entwickelt. Seine Kunst legt sich nicht fest: Stillleben, Landschaft, Akt, Interieur, religiöse und profane, aber auch eigene Mythologie festgehalten in Graphiken, Zeichnungen, plastischen Bildobjekten. Bindl beherrscht alle künstlerischen Techniken und gebraucht sie in kalkuliertem Neben- und Miteinander, um sich ihrer speziellen Ausdrucksfähigkeit zu bedienen. Dagegen sind es nur wenige, alltägliche Gegenstände, die das Instrumentarium seiner poetischen, stimmungsvollen Arbeit bilden: Mensch, Tier, Berg, Zimmer, Schiff. Sie alle erscheinen immer wieder in einer Kargheit und Unmittelbarkeit, die ihresgleichen sucht.

Eröffnung: Samstag, 17. Januar 2026, um 16 Uhr. Die Einführung spricht Dr. med. Dr. phil. Barbara Häcker.
Ausstellungsdauer: Samstag, 17. Januar, bis Samstag, 7. März 2026
Ort: galerie 13, Dr.-Karl-Schuster-Str. 15 in Freising
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch und Freitag von 14 bis 18.30 Uhr, Donnerstag von 14 bis 20.30 Uhr, Samstag von 10 bis 13 Uhr sowie nach Vereinbarung
Eintritt frei.
Zusätzlich Online-Präsentation (Link folgt).