Freising - Tor zur Hallertau

Freising trägt den Titel „Tor zur Hallertau“, denn nördlich der Stadtgrenze beginnt das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt: die Hallertau oder Holledau.

Schon seit dem 8. Jahrhundert wird hier Hopfen angebaut. Die Hopfengärten waren im fürstbischöflichen Besitz. Der Hallertauer Hopfen wurde beispielsweise zum Biersieden auf dem Domberg verwendet, bezahlt wurde das „grüne Gold“ in Bier.

Landschaftlich ist das sanft geschwungene Hügelland von besonderer Schönheit. Im Winter ragen die Hopfenstangen wie futuristische Kunstwerke aus der gefrorenen Erde. Im Frühjahr beginnt die Anbausaison mit einem „Kniefall vor dem Hopfen“, wenn nämlich die Pflanzer den rechts rankenden Hopfen von Hand an die Stangen andrehen. In kaum acht Wochen erklimmt die Pflanze eine Höhe von sieben Metern. Nach der Blüte steht Ende August die Ernte der grünen Dolden an. Das Hopfenzupfen ist Höhepunkt des Hopfenjahres – ein herber Duft liegt dann über den Höfen der Holledau.

Lassen Sie sich von den noch unentdeckten Reizen der Hallertau bezaubern – oder begeben Sie sich auf eine lehrreiche Exkursion, etwa zum Deutschen Hopfenmuseum in Wolnzach. Starten Sie in Freising einen Ausflug entlang der „Deutschen Hopfenstraße“, die nach Abensberg führt und von Radwegen begleitet ist.

Erfahren Sie mehr und entdecken Sie das Hopfenland Hallertau auf der eigenen Homepage.